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Cannabidiol als natürliches Schmerzmittel

Das Cannabinoid CBD wird bei einer Vielzahl unterschiedlicher Krankheiten eingesetzt. Die Anwendungen basieren auf den zahlreichen Eigenschaften, welche bereits nachgewiesen wurden. So wirken Präparate auf Basis von Cannabidiol schmerzstillend. Weshalb das so ist und bei welchen Schmerzen CBD helfen kann, erfahren Sie hier.


Den Nerven Einhalt gebieten

CBD wirkt über das weltbekannte Endocannabinoid-System. Dieses beeinflusst im besonderen Maße den Informationsfluss im Nervensystem. So regulieren Endocannabinoide, inwiefern und in welchen Mengen Informationen weitergegeben werden. Die genauen Mechanismen hierzu sind an dieser Stelle unwichtig, nachgewiesen ist jedenfalls, dass CBD die Nervenaktivität zurückfährt. Ein Beispiel ist die 72-jährige Seniorin Melanie L. Sie litt unter schwerem Rheuma und konnte aufgrund der Schmerzen an manchen Tagen nicht mehr das Haus verlassen. Zahlreiche Therapien und Medikamente haben sie nicht nur abhängig gemacht, sondern sogar Depressionen verursacht. In einem letzten Akt der Hoffnung probierte sie CBD-Öle aus.

Laut eigenen Angaben ging es dieser Frau bereits innerhalb der ersten Woche viel besser, nach wenigen Wochen konnte sie ihre normale medikamentöse Behandlung reduzieren. Zwar ließen sich die Schmerzen nicht einzig und allein durch CBD beseitigen, dafür konnte die Einnahme von ihren Medikamenten reduziert werden. Noch glücklicher stimmt der Fakt, dass eine Studie vom Journal of Experimental Medicine herausgefunden hat, dass man sich an CBD nicht gewöhnt. Während man bei anderen Schmerzmitteln immer höhere Dosen einnehmen muss, kann man immerzu dieselbe Menge an CBD konsumieren.

Cannabidiol ist neuroprotektiv und krampflösend

Der schmerzstillende Effekt wird über die neuroprotektiven und krampflösenden Eigenschaften des Cannabidiols verstärkt. Aufgrund dieser Effekte lässt sich CBD auch bei Nervenschmerzen und krampfartigen Beschwerden einsetzen, um die entstandenen Schmerzen zu lindern. Bei derartigen Krankheiten werden häufig auch schädliche Medikamente eingesetzt, im Gegenzug dazu weist CBD nahezu keinerlei Nebenwirkungen auf. Diese treten erst bei Überdosierungen auf und sind ungefährlich.

Durch die vielseitigen Eigenschaften von Cannabinoiden können Schmerzen auch über Umwege gestillt werden. Es lassen sich einige Formen der Epilepsie hervorragend mit CBD-haltigen Präparaten therapieren. Wenn hierdurch Krampfanfälle erspart bleiben, wird auf lange Sicht auch der Schmerz gelindert. Darum empfiehlt es sich, bei Schmerzen, insofern ihnen eine Krankheit zugrunde liegt, sich darüber zu informieren, ob CBD gezielt bei dieser Krankheit Abhilfe schaffen kann. Wenn allgemeine Schmerzen vorliegen, sollte man den Selbstversuch einfach wagen, falls keine andere Therapie mehr Hoffnungen weckt bzw. wenn die Nebenwirkungen und Gefahren anderer Medikamente zu massiv sind.