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Ist Hanfprotein das beste pflanzliche Protein?

Cannabidiol (CBD) ist nur einer von vielen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, welche die Hanfpflanze mitbringt. Der Hanfsamen gilt, durch das Hanfprotein, als wertvoller Proteinlieferant. Man kann die Samen einfach essen oder zu anderen Zutaten verarbeiten, mit denen man die tägliche Nahrung ergänzt. Im Handel findet man daher heute viele Waren, die aus den Samen der Hanfpflanze hergestellt wurden, Hanfmilch, Hanfsamenöl, Hanfmehl oder Hanfproteinpulver. Werden die kleinen, unscheinbaren Kerne unterschätzt oder verdienen sie sich den Ruf als hochwertige Proteinquelle zu recht?


Hanfprotein ist als veganer Proteinlieferant unerreicht

Hanfprotein verfügt über alle Aminosäuren, die der Körper benötigt, auch alle neun essenziellen Aminosäuren. Außerdem enthält es das gesamte Spektrum an natürlichen, organischen Proteinen. Man kann das vegane Hanfprotein in Form von Pulver im Handel oder online erhalten. Es wird durch das Mahlen von Hanfsamen hergestellt.

Das Pulver mit dem nussigen Aroma kann man prima in Shakes oder Smoothies mischen, um die Proteinaufnahme zu erhöhen. Außerdem liefert es Ballaststoffe, Mineralien und gesunde Fette. Keine andere pflanzliche Proteinquelle verfügt über so viel Globulinen und Albumin, die zwei gängigsten Proteinarten im menschlichen Körper.

Darum ist Hanfprotein ein Super-Food

Hanfsamen haben einen extrem hohen Nährwert, vergleichbar mit Leinsamen. Sie enthalten Chlorophyll, Ballaststoffe, Mineralien und Antioxidantien. Sie beinhalten die ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und Omega 6, aber kein Cholesterin, Natrium, gesättigte Fettsäuren oder Zucker. Der folgende Überblick der Nährstoffe bezieht sich auf eine Portion von vier Esslöffeln Bio-Hanfproteinpulver:

  • 11 g Kohlenhydrate
  • 120 Kalorien
  • 3 g Fett
  • 12 g Protein
  • 5 g Ballaststoffe
  • 380 mg Kalium
  • 260 mg Magnesium
  • 60 mg Kalzium
  • 6,3 mg Eisen

Interessante Fakten über Cannabis und Hanfsamen

Es ist bekannt, dass Hanf bereits seit Jahrtausenden vom Menschen kultiviert und genutzt wird. Weniger verbreitet ist die Tatsache, dass es zunächst als Nahrungsmittel Bedeutung fand, nicht als Heilpflanze oder Rauschmittel. In der Traditionellen Chinesischen Medizin war vor allem der Samen der Hanfpflanze relevant.

Einige der frühesten Nachweise für die Produktion und Verwendung von Hanf sind auf etwa 10.000 vor Christus datiert worden, es sind chinesische Keramikwaren. Würde man Hanf in all seinen Möglichkeiten nutzen können, so könnte dies zur Lösung einiger universeller Probleme der Menschen beitragen. Hanf ist Nahrungsmittel, Treibstoff, Kleidung, Alternative zu Kunststoff, Baustoff, Medizin und ein enorm effizienter Sauerstofflieferant für den Planeten.

Wie integriert man Hanfprotein in die Ernährung?

Das feine Hanfproteinpulver zu verwenden ist im Prinzip einfach. Manchen fällt es allerdings etwas schwer, da sie nicht wissen, was sie mit dem Pulver eigentlich machen sollen. Will man keinen großen Aufwand damit betreiben, so ist das Untermischen in einen Smoothie eine beliebte Methode.

Man kann es aber auch ins Müsli geben, in einen Brei oder in eine Teigmischung zum Backen. Manche streuen auch ein wenig davon über den Salat, obwohl dazu ganze oder geschälte Hanfsamen besser geeignet sind. Auf jeden Fall sind die Möglichkeiten vielfältig, wie man mit Hanfprotein die Ernährung ganz einfach aufwerten kann.