Was macht die entzündungshemmende Wirkung von Cannabidiol so wichtig?

Bei der Behandlung zahlreicher Krankheiten, aber auch zur Erhaltung der Gesundheit, spielt CBD eine immer größer werdende Rolle. Die Ergebnisse vieler Studien belegen die anti-konvulsive (gegen Epilepsie), neuroprotektiven (nerven-schützenden) und anti-oxidativen (zellschützenden) Eigenschaften des Cannabinoids.


Der vielleicht bekannteste Effekt von CBD

Einer der Effekte, die CBD so wertvoll für die Gesundheit und so wirksam gegen viele Erkrankungen machen, ist die Fähigkeit, Entzündungen zu hemmen und zu reduzieren. Diese Wirkung ist bei der Behandlung vieler Krankheiten wichtig, da sie gleichzeitig Ursachen bekämpft und auch Symptome lindert. Dies begünstigt in vielen Fällen den gesamten Heilungsprozess einer Krankheit. Daher kann CBD auch sehr gut zusätzlich zu herkömmlichen Behandlungen eingenommen werden und den Heilungsprozess unterstützend begleiten.

Die Entzündung ist Teil der Lösung, nicht des Problems

Der Mensch nimmt eine Entzündung als Schmerz und unangenehmes Gefühl wahr. Eigentlich ist sie ein physiologischer Ablauf, der für den Körper lebenswichtig sein kann. Es ist eine grundlegende Reaktion des Immunsystems. Eine akute, vorübergehende Entzündung ist oft Folge einer Verletzung. Das kann innerlich ablaufen, wie bei Asthma, Morbus Crohn, einem verstauchten Gelenk oder einer Muskelentzündung. Es kann aber auch äußerlich sichtbar sein, wenn Verschmutzungen oder Fremdkörper in Wunden zurückbleiben.

Die Entzündungsreaktion ist der Versuch des Körpers, die betroffene Stelle zu schützen und die Heilung anzuregen. Im Verlauf werden Verschmutzungen, Ablagerungen und abgestorbene oder beschädigte Zellen entfernt. Bei chronischen Entzündungen klingen die Symptome nicht ab und es flammen immer wieder neue Entzündungsherde auf. Zum Beispiel bei rheumatischen Gelenkerkrankungen, aber auch bei Krebs ist die Entzündung maßgeblich am Krankheitsverlauf beteiligt. Auch wenn der Einsatz entzündungshemmender Medikamente sinnvoll ist, ist der Ablauf einer Entzündung für den Körper notwendig. Um eine Entzündung besser auszuhalten, aber auch um einen positiven Heilungsprozess zu unterstützen ist CBD ideal geeignet.

Wie funktioniert CBD bei Entzündungen?

Die Trichomen, die an den Blüten der Cannabispflanze entstehen, produzieren das CBD. Genauer gesagt produzieren sie den Vorläufer CBDA, der in der Regel durch Wärme zu CBD umgewandelt wird. Das CBD-Molekül interagiert mit unterschiedlichen Rezeptoren im Körper. Neben dem Endocannabinoid-System wirkt es auch auf Serotonin- oder Vanilloid-Rezeptoren. Da all die Rezeptoren überall im Körper zu finden sind, kann CBD seine Wirkung überall dort entfalten, wo sie benötigt wird.

Cannabidiol beeinflusst das Endocannabinoid-System, indem es die Funktionen bestimmter Rezeptoren reguliert, und je nach Bedarf reduziert oder stimuliert. So können Heilprozesse angekurbelt und Entzündungen schneller reduziert werden. Natürlich wird CBD eine Entzündung nicht über Nacht abklingen lassen, der Heilungsverlauf wird jedoch angenehmer, milder und oftmals auch um einiges kürzer ausfallen. Gerade bei chronischen Krankheiten kann CBD so für dauerhafte Schmerzlinderung und Reduktion der Symptome eingesetzt werden.