Wie CBD den Hormonhaushalt beeinflusst

Dass unsere Hormone von Zeit zu Zeit verrückt spielen, ist ganz normal, aber was kann man machen, wenn der Hormonhaushalt stark aus dem Gleichgewicht gerät? Mit der Wirkung auf das Endocannabinoidsystem besitzt Cannabidiol das Potenzial, hormonellen Veränderungen entgegenzuwirken und unseren Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht zu bringen.


Heute werden viele Bereiche unseres Alltags von Technologien oder unnatürlichen Gewohnheiten beeinflusst, die unsere Hormone durcheinanderbringen können. Vor allem die Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, können das hormonelle Gleichgewicht beeinflussen. Als Folge davon können sowohl physische als auch psychische Veränderungen auftreten. Während wir der potenziellen Störung dieses Gleichgewichts durch einen gesunden Lebensstil mit ausreichend Schlaf, wertvollen Nährstoffen und genügend Bewegung teilweise entgegenwirken können, benötigen wir manchmal auch noch zusätzliche Hilfsmittel.

Hormonelles Ungleichgewicht als Ursache

Unser endokrines System ist das Hormonsystem unseres Körpers. Zum endokrinen System gehören neben den verschiedenen endokrinen Drüsen endokrine Zellen in Herz, Niere, Leber Lunge, Magen-Darm-Trakt sowie Thymus und Gehirn. Zu den endokrinen Drüsen zählen

  • Schilddrüse
  • Pankreas
  • Zirbeldrüse
  • Hypothalamus
  • Hypophyse

Über Hormone werden unterschiedliche Stoffwechselvorgänge und Organfunktionen im Körper reguliert. Diese Drüsen senden regulierende Hormone und kontrollieren viele wichtige Körperfunktionen wie Wachstum, Stoffwechsel, Sexualfunktion und Stimmung. Allerdings können Vitmain-D-Mangel, Aufputschmittel und Stress, Umweltschadstoffe, Strahlenbelastung und Medikamente sowie Substanzen mit Hormonwirkung unseren Körper aus dem Gleichgewicht bringen. An dieser Stelle kommt CBD ins Spiel. Ist Cannabidiol eine wirksame natürliche Alternative zu chemischen Medikamenten?

CBD bei Hormonstörungen

Der Grund dafür, warum Cannabidiol das Wohlbefinden steigern und bei hormonellen Störungen helfen kann, ist unser Endocannabinoid-System. Die Rezeptoren, des für die Regulierung wichtiger Funktionen zuständigen Systems, sind über unseren gesamten Körper verteilt und werden von Endocannabinoiden, die der menschliche Körper selbst produziert, beeinflusst. Pflanzen wie Hanf produzieren Phytocannabinoide, die auf dieselbe Art und Weise mit den Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems interagieren und so ein eventuelles Ungleichgewicht ausgleichen können.

CBD für die Steigerung des Wohlbefindens

Als Folge hormoneller Störungen kann es zu Stimmungsschwankungen und bei besonders schweren Fällen zu Angststörungen und sogar Depressionen kommen. Aufgrund der wichtigen Rolle unseres Endocannabinoid-Systems bei der Regulierung von Angst und Stress kann Cannabidiol bei regelmäßiger Einnahme den ersten Anzeichen entgegenwirken.

Cortisol ist ein wichtiges Hormon des menschlichen Körpers und wirkt in unserem Gehirn bei der Kontrolle von Stimmung, Motivation und Angst. Wenn wir einer Bedrohung ausgesetzt sind oder uns in einer Extremsituation befinden, kann Cortisol sogar bestimmte Funktionen wie Verdauung, Wachstum oder Fortpflanzungsdrang ausblenden, die für die jeweilige Situation gerade nicht förderlich sind. Außerdem spielt das Hormon eine wichtige Rolle bei Entzündungen, Blutdruck und Schlafzyklus.

Auch als Stresshormon bezeichnet, schüttet der Körper unter Anspannung vermehrt Cortisol aus. Es gibt wissenschaftliche Hinweise [1], die nahelegen, dass Cannabidiol der Produktion von Cortisol entgegenwirken und somit Stress in bestimmten Situationen lindern kann.

Ein anders wichtiges Hormon des Körpers ist Melatonin. Es hilft uns dabei, einen gesunden Schlafrhythmus zu finden. Ist unser System im Gleichgewicht, wird nachts mehr Melatonin produziert. Es scheint so, als könne CBD beruhigend wirken und uns dadurch beim Einschlafen helfen. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass CBD als Nahrungsergänzungsmittel Angst lindern kann [2], was ebenfalls für eine erholsame Nachtruhe sorgen kann.

Wie bei vielen Themen, die mit der Wirkung von Cannabinoiden zusammenhängen, braucht es noch mehr belastbare wissenschaftliche Untersuchungen, um genaue Aussagen über die Wirksamkeit von Cannabidiol bei Hormonstörungen machen zu können. Es gibt aber zahlreiche anekdotische Belege, die darauf hinweisen, dass die regelmäßige Einnahme von Cannabidiol das Wohlbefinden steigern oder hilfreich beim Ein- und Durchschlafen sein kann.

Studien und Quellen:

[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3107005/

[2] https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0269881112474524