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Nebenwirkungen von CBD: insgesamt harmlos

Nebenwirkungen von CBD: insgesamt harmlos

Verboten und verteufelt auf der ganzen Welt war die Cannabispflanze über mehrere Jahrzehnte ein illegales Gewächs, sofern sie viel des high-machenden THCs enthielt. Die Forschung beschäftigte sich deshalb lange Zeit nicht sehr ausgiebig mit den Wirkstoffen der Pflanze. Erst in letzter Zeit richtet sich der Blick immer mehr auf das Cannabinoid namens Cannabidiol, kurz: CBD.

Die Wissenschaft entdeckt immer mehr positive Effekte des CBD auf die menschliche Gesundheit. Mittlerweile gibt es sogar vereinzelt schon Medikamente auf CBD-Basis. Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht psychoaktiv und ist deshalb im deutschsprachigen Raum legal erhältlich. Als Nahrungsergänzungsmittel gibt es CBD in Form von Öl, Kapseln, Tabletten oder auch in Lebensmitteln. Jeder, der Neues ausprobiert, um seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun, fragt sich normalerweise, ob die Substanz der Wahl eventuell negative Wirkungen haben könnte. Zwar behaupten einige CBD-Anbieter, das Cannabinoid habe keine Nebenwirkungen, aber das stimmt so nicht ganz. CBD hat sehr wohl Nebenwirkungen, das sollte nicht verschwiegen werden. Allerdings sind diese insgesamt eher harmlos und sehr mild.

Nebenwirkungen von CBD sind überschaubar

Nachdem sich die Forschung immer mehr auf das Cannabinoid CBD konzentriert, rücken natürlich auch mögliche negative Effekte immer mehr in den Fokus. Bis dato gibt es keine Langzeitstudien bezüglich der Nebenwirkungen von Cannabidiol. Die Liste der bisher erforschten Nebenwirkungen ist sehr kurz und überschaubar. Zudem beinhaltet sie keine ernsthaft die Gesundheit gefährdende Nebenwirkungen. Zu den bekannten Nebenwirkungen zählen beispielsweise Müdigkeit, Durchfall, Veränderungen bei der Metabolisierung von chemischen Medikamenten im Körper und Appetitveränderungen.

Die Dosierung von CBD ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Einige Leute kommen gut mit nur 15 Milligramm pro Tag aus, andere benötigen etwas mehr, um die wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung von Cannabidiol zu spüren. Unbedenklich sind Dosen von bis zu 1500 Milligramm täglich. Normalerweise nimmt aber kein Mensch eine derart hohe Dosis Cannabidiol zu sich. Wie hoch eine tödliche Dosis für den Mensch wäre, wissen die Forscher noch nicht. Es gibt keine durch CBD herbeigeführten Todesfälle. Ein Rhesusaffe müsste 200 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht einnehmen, um an CBD zu sterben. Das ergab eine Studie aus dem Jahr 1981. Übertrüge man diese Zahlen auf einen etwa 70 Kilogramm schweren Mensch, müsste dieser mindestens 14.000 Milligramm CBD auf einmal einnehmen, um daran zu sterben. Eine tödliche Alkoholvergiftung wäre vergleichsweise günstiger und einfacher zu erreichen.

Im Jahr 2011 werteten Wissenschaftler 132 Studien zum Thema CBD aus und kamen zu dem Schluss, dass die gravierendsten Nebenwirkungen des Cannabinoids eine Veränderung im Leberstoffwechsel bestimmter Medikamente seien sowie etwaige Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit.

Weitere 74 Studien fassten Forscher im Jahr 2017 zusammen und kamen dadurch zu dem Ergebnis, dass zu den Nebenwirkungen von CBD auch Müdigkeit, Durchfall und – je nach Patient und Dosierung – ein gesteigerter oder verminderter Appetit gehören würden.

CBD verändert Wirksamkeit einiger Medikamente

Menschen, die auf Medikamente angewiesen sind, sollten vor der Einnahme von CBD Rücksprache mit einem fachkundigen Arzt halten. Cannabidiol hemmt die Aktivität bestimmter Leberenzyme, welche eine wichtige Rolle bei der Metabolisierung von Medikamenten spielen. Sie wandeln nämlich die Substanzen im menschlichen Körper so um, dass dieser sie aufnehmen und später wieder abbauen kann. Durch die Hemmung der Enzyme kann es passieren, dass einige Medikamente stärker oder anders wirken, als ohne die Gabe von CBD. Betroffen sind zum Beispiel Arzneimittel wie Diazepam und Omeprazol. Weitere Medikamente, deren Wirkung durch CBD beeinträchtigt wird, sind auf dieser Liste und hier zu finden. Was wohl die wenigsten Menschen wissen: Grapefruits haben einen ganz ähnlichen Effekt auf die entsprechenden Leberenzyme. Dennoch essen sie vermutlich weiterhin diese Früchte, auch wenn sie gewisse Medikamente nehmen müssen.

CBD macht müde

Eine Studie aus dem Jahr 2015 legt nahe, dass eine der häufigsten Nebenwirkungen von CBD die Müdigkeit ist. Wer also CBD zu sich nimmt, sollte die höchste Dosis nach Möglichkeit immer abends einnehmen. Was für die einen eine Nebenwirkung ist, ist für die anderen der Grund, warum sie sich mit CBD behandeln: Es wirkt sehr gut bei Schlafstörungen und Einschlafproblemen. Vor Autofahrten und dem Bedienen von gefährlichen Maschinen sollte CBD allerdings gemieden werden.

Durchfall durch CBD

Im Jahr 2015 fand eine Studie an Epilepsie-Patienten statt, die mit CBD behandelt wurden. Zu den häufigen Nebenwirkungen zählte bei dieser Erhebung Durchfall. Allerdings ist nicht sicher, ob diese Nebenwirkung nur bei Epileptikern auftritt, weil andere Studien ergeben haben, dass CBD keinen negativen Einfluss auf die Verdauung haben würde. Die verabreichten Dosen des CBD während der Studie im Jahr 2015 waren zudem überdurchschnittlich hoch.

Veränderungen des Appetits

Einige Studien lassen darauf schließen, dass CBD den Appetit verändert. Je nach Dosis und Patient steigt oder sinkt der Appetit. Zu bedenken gilt jedoch, dass in den meisten Studien nicht nur reines CBD, sondern Marihuana an sich untersucht wurde. THC und andere Cannabinoide wirkten also zur gleichen Zeit auf den menschlichen Körper ein. Derzeit gehen Wissenschaftler davon aus, dass CBD den Appetit eher senkt, während THC den Appetit steigert.

Sinkende Fruchtbarkeit durch CBD

1986 fanden Forscher heraus, dass männliche Ratten 20 Prozent weniger Spermien produzierten, wenn sie CBD erhielten, als diejenigen Tiere, die dem Wirkstoff nicht ausgesetzt waren. Die Nachkommenschaft der CBD-Ratten sank signifikant im Vergleich zu denen der Kontrollgruppe. Wenn weibliche Rattenmütter CBD zugeführt bekamen, produzierten deren männliche Nachkommen ebenfalls 20 Prozent weniger Spermien, obwohl sie nur im Mutterleib mit CBD in Berührung gekommen waren, danach nicht mehr. Zudem fanden Wissenschaftler heraus, dass CBD die Konzentration von Sexualhormonen wie Testosteron, Progesteron und Estradiol verändern kann.

Wer also schwanger werden will oder bereits ist, sollte CBD nicht zuletzt deshalb vermeiden.

Kein CBD für Schwangere

Nicht nur wegen der negativen Auswirkungen auf die eigene Fruchtbarkeit und die der ungeborenen Babys sollte der CBD-Konsum in der Schwangerschaft gut überlegt sein und nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt erfolgen, der sich mit CBD auskennt. Es gibt nämlich auch Hinweise darauf, dass CBD bestimmte Proteine beeinflusst, die einen negativen Effekt auf die Plazenta haben. Allerdings darf an dieser Stelle die Studie aus Jamaika nicht unterschlagen werden. Diese bezog sich auf den regelmäßigen Marihuana-Konsum schwangerer Frauen. Neben THC und anderen Cannabinoiden ist auch CBD in einem Joint enthalten. Das regelmäßige Rauchen hatte laut dieser Studie keinerlei negative Auswirkungen auf die Schwangerschaft, die Geburt und die Gesundheit der Babys. Vielmehr fanden die Forscher heraus, dass Kinder von kiffenden Müttern ihren Altersgenossen gegenüber besser entwickelt waren und die Mamas leichter und länger stillen konnten, als abstinente Mütter.

CBD verursacht trockenen Mund und senkt den Blutdruck

Die Kiffer unter den Lesern kennen es: Wer einen Joint raucht, hat oft einen trockenen Mund hinterher. CBD alleine verringert offenbar auch den Speichelfluss. Zudem kann es sein, dass bei einer sehr hohen Dosis CBD der Blutdruck kurz nach der Einnahme sinkt. Im schlimmsten Fall fühlt sich der Konsument dadurch benommen und etwas schwindlig. Auch hier gilt: Wer Probleme mit dem Blutdruck hat, sollte unbedingt einen Arzt, der über CBD Bescheid weiß, fragen, bevor er die Behandlung mit dem Cannabinoid beginnt.

Nebenwirkungen von CBD begrenzen

Die meisten CBD-Konsumenten verspüren keine der oben genannten Nebenwirkungen. Dennoch ist es wichtig, dass vor allem diejenigen, die Medikamente nehmen müssen, schwanger sind oder Blutdruckprobleme haben – aber auch alle anderen Menschen, die CBD zu sich nehmen wollen – einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen, um keine unerwünschten Effekte hervorzurufen. Allgemein gilt: Zunächst sollte mit einer geringen Dosierung begonnen werden, die dann langsam gesteigert wird, bis die richtige Menge gefunden ist, die gegen Beschwerden oder zur Krankheitsvorbeugung hilft, aber keine Nebenwirkungen verursacht.

Insgesamt ist CBD im täglichen Gebrauch ziemlich sicher. Mögliche Nebenwirkungen sind von Mensch zu Mensch verschieden und teilweise auch von besondere Faktoren – wie etwa Medikamenten-Einnahme oder Schwangerschaft – abhängig. Wichtig ist, auf entsprechende Gütesiegel und Bioqualität beim Kauf von CBD-Produkten zu achten, da sich eine höhere Qualität immer besser mit der Gesundheit verträgt als minderwertige CBD-Präparate.

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