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Wie CBD bei Nervenkrankheiten helfen kann

Du Nervensäge! Auch wenn CBD vielleicht nicht gegen diese Art von Nervenproblemen helfen kann, so hilft es doch bei einigen sehr schweren Erkrankungen. Das Nervensystem des Menschen zieht sich durch den gesamten Körper und ist sehr komplex. Allein das menschliche Gehirn verfügt über mehr Nerven (Neuronen), als es Sterne im Universum gibt. Dass da gelegentlich etwas schiefläuft, sollte niemanden verwundern.


Was genau sind Nervenkrankheiten?

Das menschliche Nervensystem ist sehr komplex, erfüllt eine Vielzahl an Aufgaben und ist dementsprechend anfällig für Probleme. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Arten an Nervenerkrankungen. Sie können lediglich lokale Nerven betreffen oder das vegetative Nervensystem befallen. Nervenerkrankung können sich über eine Vielzahl an unterschiedlichen Symptomen äußern. Einige Erkrankungen bringen physische, andere psychische Folgen mit sich.

Grundlegende Anzeichen für Nervenerkrankungen sind Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen, Kribbeln auf beliebigen Hautflächen, Lähmungen einzelner Körperteile oder gelegentlich starke Schmerzen. All das sind Anzeichen dafür, dass die Nerven ihre Funktion nicht mehr ordentlich erfüllen können. Nicht jede Nervenerkrankung ist chronisch. Einige Leiden verschwinden wieder nach einem bestimmten Zeitraum. So kann sich übermäßiger Stress in den Nerven niederschlagen und bestimmte Symptome hervorrufen. Sobald der Stress nachlässt, verschwinden auch diese Symptome wieder und das geregelte Leben kann weitergehen. 

Ursachen und ausgewählte Nervenkrankheiten

Die Ursachen von Nervenkrankheiten können vielfältig sein. Relativ häufig zeigt sich eine andere Erkrankung oder ein vorausgehender Unfall als Auslöser für die Nervenkrankheit. Beispielsweise zum Phänomen des eingeklemmten Nervs kann eine ruckartige Bewegung im Halbschlaf führen. Da der Nerv eingeklemmt ist, strahlt er gelegentlich sehr starke Schmerzen aus und leitet Informationen nicht wie gehabt weiter, wodurch gestörte Bewegungsabläufe auftreten können. Ein solches Phänomen nennt sich Karpaltunnelsyndrom. Hier ist der Mittelhandnerv eingeklemmt, was zu starken Schmerzen in der Hand, abstrakten Bewegungsabläufen und sogar psychischen Problemen führen kann.

Eine ernsthafte Nervenerkrankung stellt die Multiple Sklerose dar. Im Rahmen dieser Erkrankung baut sich eine elektrisch isolierende Schicht von Nervenfasern des zentralen Nervensystems ab. Das Zentralnervensystem ist eine sehr wichtige Schaltstelle des menschlichen Nervensystems. Die Nerven leiten Informationen und Impulse über elektrische Signale. Hierfür müssen sie von einer Schicht von elektrisch isolierendem Material umgeben sein. Bei Betroffenen der Multiplen Sklerose wird diese isolierende Schicht abgebaut, was zu den bekannten Folgen führt. Einige weitere schwerwiegende Nervenerkrankungen sind Alzheimer, Parkinson, Polyneuropathie oder Fazialisparese. Jede dieser Krankheiten erschüttert das Leben des Betroffenen auf eine ganz eigene Art und Weise. Fakt ist, dass bei jeder Erkrankung die Lebensqualität sinkt. Darum wollen wir uns anschauen, wie CBD helfen kann.

CBD und Parkinson

Für einige Nervenkrankheiten gibt es Beweise, dass CBD tatsächlich Abhilfe schaffen kann. Eine dieser Krankheiten ist die sogenannte Parkinson’sche Krankheit, die man normalerweise lediglich mit Parkinson betitelt. Sie beschreibt die fortschreitende Degeneration des zentralen Nervensystems. Symptomatisch äußert sich das in Form von motorischen Problemen: unkontrolliertes Zittern, langsame und unbeholfene Bewegungsabläufe sowie Steifheit. Nur allzu oft gehen Schmerzen mit diesen bereits lästigen Symptomen einher. Obwohl diese Krankheit vielen Menschen bekannt ist, sind die Ursachen noch nicht erforscht. Wie so häufig vermutet man, dass genetische Präferenzen dahinterstecken, belegt ist noch nichts. Mit Sicherheit weiß man jedoch, dass der Ursprung des Problems im Kopf liegt, der falsche Signale an den Körper sendet.

Einige Symptome der Parkinson’schen Krankheit lassen sich mit CBD therapieren. Beispielsweise tritt anfangs häufig eine Steifheit in den Gelenken hervor. Durch die Zugabe von CBD ließ sich diese Steifheit lockern. Wichtiger ist, dass sich das Wohlbefinden der Betroffenen durch die Therapie mit CBD erhöht hat. Nicht nur waren die Patienten glücklicher, sie verspürten des Weiteren normalen Appetit und konnten wieder anfangen zu essen. Selbst die Schlafqualität der Patienten erhöhte sich maßgeblich. Im Anschluss dazu verabreiche man den Patienten höhere Dosen CBD. Nun fielen bei einigen Schmerzen und Krämpfe weg, bei anderen wurden sie gelindert. 

Stress und Schmerz, adieu!

CBD hilft extrem gut gegen Stress und Schmerzen. Wer bereits an einer Nervenkrankheit leidet, sollte sich von jeglichem Stress fernhalten. Hierbei handelt es sich nicht lediglich um ein unangenehmes Gefühl, hinter dem Stress stehen biologische Prozesse, welche dem Körper schädigen. Auf verschiedenste Arten und Weisen greift Stress den Körper an. Auf dieselbe Art und Weise belasten Schmerzen den Menschen, nicht zuletzt kann dieser selbst Stress auslösen. Insbesondere Nervenschmerzen zählen zu den intensivsten Schmerzen, die ein Mensch haben kann. CBD wirkt nicht nur stressreduzierend, sondern auch schmerzlindernd. Das ist beides darauf zurückzuführen, dass CBD die Kommunikation von Nerven beeinflusst.

CBD hat eine regulative Wirkung auf das Nervensystem. Wenn zwei Nerven miteinander kommunizieren, so sind es Cannabinoide, die diesen Informationsfluss regeln. Die Zelle, die eine Information von einer anderen Zelle erhält, sendet ein Cannabinoid an diese vorgeschaltete Zelle. Dabei enthält das Cannabinoid Informationen darüber, wie viele und welche Informationen noch gesendet werden müssen. Hierdurch regulieren Cannabinoide maßgebend den Informationsfluss im Gehirn. Stress reduziert es insofern, als dass keine Überreaktion des Gehirns mehr auftreten kann. Nervenimpulse werden gemäßigt und entspannt gesendet und empfangen.

Für den schmerzlindernden Effekt muss man einige weitere Effekte des CBDs in Betracht ziehen. So dockt CBD beispielsweise an einem bestimmten Serotoninrezeptor an. Serotonin ist ein menschliches Glückshormon. Indem CBD daran andockt, empfindet der Körper weniger Schmerzen. Selbstverständlich muss man in dieser Betrachtungsweise bedenken, dass CBD eine immense Vielzahl an Wirkungen im menschlichen Körper ausübt. Darum sind die beiden genannten Effekte nicht die einzigen, die den schmerzlindernden und stressreduzierenden Eigenschaften mitspielen. Damit Sie als Leser jedoch ein besseres Verständnis von diesem Cannabinoid haben, sollen diese Details genannt sein.

Bestätigte Hoffnungen

Wie wir gesehen haben, kann CBD bei Nervenkrankheiten tatsächlich helfen. Vor einigen Jahren nahm der Hype um das Cannabinoid CBD seinen Anfang. Auslöser hierfür war ein junges Mädchen, das an Epilepsie erkrankt war. Keine Therapie konnte diesem Mädchen Abhilfe versprechen, bis ihr jemand CBD verabreichte. Dieses Mädchen konnte wieder ein halbwegs normales Leben führen und glücklich sein. Jeder freut sich für dieses Mädchen und hofft, dass hinter dem CBD noch mehr steckt. Damit Sie das selbst in Erfahrung bringen können, müssen Sie jedoch zuerst wissen, wie Sie CBD am besten gegen Nervenkrankheiten einsetzen.

Die richtige Dosis

Empfohlen wird eine tägliche Konsummenge von 150 bis 800 mg CBD. Diese Menge wird angesetzt, wenn eine richtige Erkrankung therapiert werden muss. Wer CBD dauerhaft konsumiert, beispielsweise für einen besseren Schlaf, einen verbesserten Appetit und für mehr Entspannung, der kommt bereits mit Dosen bis zu 20 mg klar. Ab 150 mg redet man jedoch von der sogenannten therapeutischen Dosis. Bevor Sie eine derart hohe Dosis konsumieren, sollten Sie mit Ihrem Arzt Rücksprache halten. Gegebenenfalls nehmen Sie bereits andere Medikamente gegen Ihre Nervenkrankheit. Sie sollten sich mit Ihrem Arzt zuvor absprechen, dass keine Wechselwirkungen von Medikamenten mit CBD stattfinden.

Ansonsten können Sie auch normale Dosen von bis zu 20 mg konsumieren, beispielsweise damit Sie nicht so viele Medikamente konsumieren müssen. Medikamente gehen häufig mit einigen Nebenwirkungen einher. Wer zusätzlich zu einer Therapie mit Medikamenten CBD konsumiert, kann in der Regel weniger Medikamente als normal einnehmen. Falls Sie sich nicht sicher sind, welche Dosis Sie konsumieren sollen, fangen Sie mit möglichst wenig an.

Wenn Sie eine Nervenerkrankung besitzen, würden Sie beispielsweise mit 50 mg CBD anfangen. Anschließend können Sie über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen schauen, ob Sie gesundheitsfördernde Folgen auf Ihren eigenen Körper bemerken. Insofern diese noch nicht eintreten, können Sie die Dosis auf 100 mg steigern. Wenn dann fortführend keine Besserung eintritt, können Sie die Dosis immer weiter bis an die Maximalgrenze steigern. Irgendwann im Prozess werden Sie herausfinden, welche Dosis für Ihre jeweilige Erkrankung optimal geeignet ist.

Die optimale Anwendung

Am einfachsten konsumiert man CBD in Form von Ölen. Je nachdem, welche Dosis Sie konsumieren, sollten Sie den CBD Gehalt des Öls anpassen. Bis zu 20 mg lassen sich mit 0,5 % Ölen locker erreichen. Wem jedoch die therapeutische Dosis zusagt, der sollte zu höher dosierten Ölen im Bereich von 15 % bis 20 % CBD greifen. Ergänzend ließen sich CBD Kristalle kaufen, die man dem Öl beimengt. Als Anfänger reicht ein normales Öl jedoch vollkommen aus. Der Hersteller wird in der Regel ausweisen, wie viel Milligramm CBD in einem Tropfen des Präparats enthalten ist. Anschließend müssen Sie sich also die gewünschte Anzahl an Tropfen unterhalb der Zunge in den Mundbereich geben und dort für 60 Sekunden einwirken lassen, bevor Sie schlucken. CBD wird sublingual, also über die Schleimhäute im Mund, aufgenommen.

Fazit

Gegen Nervenerkrankungen weist CBD ein besonders hohes therapeutisches Potenzial auf. Dieses gilt es, in Zukunft tiefer gehend zu erforschen. Bisher mangelt es ganz klar an Studien, die genau diese Problematik überschauen. Im Einzelfall stehen jedoch die Chancen sehr gut, dass CBD gegen das eigene Nervenleiden helfen wird. Darum soll an dieser Stelle absolut jedem empfohlen sein, die eigene Krankheit mit CBD zu therapieren. Über die Folgen gilt es zu berichten, damit das CBD dort Aufmerksamkeit erregt, wo es das Cannabinoid verdient.