Teilen

Darreichungsformen von CBD

Wenn man in den Shops für CBD Produkte im Internet besucht, findet man eine große Vielfalt an Produkten. Die Auswahl wird durch die vielen Produkte nicht erleichtert. Den Überblick über alle angebotenen CBD Produkte zu haben, ist sehr hilfreich.


Folgende Darreichungsformen werden angeboten:

  • CBD Öle
  • Kapseln
  • Pillen
  • Pasten
  • CBD auf Rezept
  • Cremes und Tinkturen
  • CBD Liquids
  • Blüten
  • Kristalle

Wer etwas Besonderes sucht, kann sich auch auf Darreichungsformen wie CBD-Badekugeln, CBG- Produkte, CBD-Nahrungsmittel und dergleichen entscheiden. Im Rahmen dieses Artikels sollen jedoch nur die bekanntesten Methoden beschrieben werden.

CBD Öl

Erstmals tauchte CBD in Form von Ölen auf. Dieser Darreichungsform verdankt das Cannabinoid seine Popularität. Auch in Deutschland wird keine andere Darreichungsform von CBD so oft verkauft wie das Öl. Einzelne Öle können sich zum Teil stark voneinander unterscheiden. Es können unterschiedliche Herstellungsverfahren angewandt werden, die CBD Konzentration kann sich unterscheiden und auch das Trägeröl kann ausgetauscht werden.

Häufig verwendet man CBD Öle als Therapie für entsprechende Krankheiten. Immer mehr Sportler und Athleten nehmen CBD für eine verbesserte Regeneration. Man tropft dieses Öls unterhalb der Zunge, sodass sie zum Großteil von der Arteria lingualis aufgenommen werden können. Bei CBD Ölen mischt man das CBD mit sogenannten Trägerölen. Sie bedingen die Konsistenz des Produktes und sollen das Cannabidiol verstoffwechselbar machen. Als solches Trägeröl verwendet man in der Regel Hanfsamenöl, dieses entstammt selbst der Hanfpflanze und bringt zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkstoffe wie Antioxidantien mit sich. Außerdem sind Omega-Fettsäuren enthalten, die zur Gesundheit beitragen.

In der Regel gewinnt man Cannabidiol über das CO2-Extraktionsverfahren. Bei bestimmten Temperaturen und einem bestimmten Druck, löst sich das CBD von der Hanfpflanze ab. Hierfür gibt man die jeweiligen Pflanzenteile in einen Raum gefüllt mit CO2. Dieses Verfahren ist der Marktstandard, es gibt jedoch weitere Extraktionsverfahren. CBD Öle kommen hauptsächlich in zwei Formen vor, entweder als Isolat von CBD oder als Vollspektrum Öl, in welchem noch weitere Wirkstoffe und auch Cannabinoide der Hanfpflanze enthalten sind (das volle Spektrum der Hanfpflanze). Pauschal kann man sehr wohl sagen, dass Vollspektrum Öle besser sind, lediglich für sehr spezifische Anwendungsbereiche lassen sich Isolate einsetzen.

Für wen eignen sich CBD Öle?

Vorteilhaft an CBD Ölen ist, dass sie komplett ohne weitere Hilfsmittel genommen werden können. Auch ist die Dosierung extrem einfach, da man lediglich einzelne Tropfen abzählen muss. CBD Öle sind verträglich für den Körper, man muss also mit keinen Nebenwirkungen rechnen. Des Weiteren sind sie vollständig vegan. Je nach Größe der Flasche kann es umständlich sein, das Öl immer bei sich zu tragen. Dazu bringt das Hanfsamenöl einen bitteren Nachgeschmack mit sich, den viele Menschen aber auch insbesondere Tiere nicht mögen. Bei der oralen Aufnahme braucht Cannabidiol eine bestimmte Zeit, bis es in den Organismus gelangt. Darum eignen sich CBD Öle für den konstanten Konsum, in einem akuten Notfall empfehlen sich schnellere Einnahmemethoden.

CBD Kapseln – einfach in der Handhabung

In CBD Kapseln löst man den Wirkstoff CBD in Öl. Hierbei entsteht keine Flüssigkeit, sondern entweder Weich- oder Hartkapseln. Dadurch gelangt kein flüssiges Öl in den Mund und dementsprechend schmeckt man es auch nicht. Die Verdauung der Kapsel beginnt erst später. Da es sich hier um die orale Aufnahme handelt, muss eine längere Wirkdauer abgewartet werden. Was die Herstellung anbelangt, lassen sich nur wenige Unterschiede zu CBD Ölen feststellen. Das CBD wird in Öl gelöst und schlichtweg in Kapseln abgefüllt. Häufig bestehen diese aus Zellulose und sind damit vollständig vegan. Zur Einnahme muss lediglich gesagt werden, dass man die Kapseln unzerkaut schlucken sollte. Für ein qualitativ hochwertiges Produkt sollte man auf ein hochwertiges und bestenfalls kalt gepresstes Hanfsamenöl achten und bestätigen, dass der Wirkstoff aus dem CO2-Extraktionsverfahren gewonnen wurde.

Wer sollte zu den Kapseln greifen?

Insofern eine pflanzliche Kapselhülle vorliegt, sind diese Produkte für Veganer geeignet, es können jedoch auch tierische Hüllen (aus Gelatine) vorliegen. Der Hersteller wird das jedoch ausweisen, weshalb man eine begründete Entscheidung treffen kann. CBD Kapseln bestechen mit einer besonders exakten und einfachen Dosierung, kaum eine andere Darreichungsform ist so genau wie die mit Kapseln. Jede Kapsel hat einen festgeschriebenen CBD-Gehalt. Sie lassen sich einfach verdauen, zumal sie geruchs- und geschmacksneutral sind. Auch auf Reisen lassen sich Kapseln einfach mitnehmen und einnehmen. Die Kapseln müssen sich im Bauch erst auflösen, weshalb eine Wirkung etwas später als bei Ölen erfolgt. Wer allgemein Probleme damit hat, Kapseln und Pillen zu schlucken, sollte von CBD Kapseln Abstand nehmen. Ebenso muss zu jeder Einnahme noch Flüssigkeit geschluckt werden, was gegebenenfalls zu Problemen führen könnte.

Die naturnahen CBD-Blüten

CBD Blüten werden teilweise über das Internet vertrieben, häufig muss man auf einen lokalen Hanfshop zurückgreifen. Jegliche Produkte mit CBD werden aus der Hanfpflanze gewonnen, genauer gesagt aus ihren Blüten. Die Cannabinoide, zu denen auch das CBD zählt, werden von den Trichomen der Hanfpflanze gebildet, von denen viele in den Blüten vorliegen. Beim Marihuana handelt es sich um die Blüten der Hanfpflanze, wobei diese Strains noch illegale Mengen THC produzieren. In Deutschland dürfen Blüten nicht mal als 0,2 % THC enthalten. Ein Vorteil von Blüten ist, dass man diese inhalieren kann und das CBD dadurch besonders schnell in den Kreislauf gelangt. Ein vergleichsweise großer Anteil geht jedoch verloren, da die orale Aufnahme um einiges sparsamer mit dem Wirkstoff umgeht. Die Inhalation sollte bestenfalls über Vaporizer erfolgen, das Rauchen ist schadhaft für die Lunge.

Der entscheidende Faktor der CBD-Blüten ist ihre Nähe zur Natur. Es handelt sich um ein reines Naturprodukt. Die Hanfpflanze ist von sich aus bereits gegen Pilzerkrankungen gewappnet, selbst Dünger und dergleichen werden kaum eingesetzt. Entscheidend ist bei der Hanfpflanze lediglich das Licht, weshalb einige Anbauer ihre Plantage mit künstlichem Licht fördern. Wenn man einen anerkannten und renommierten Hersteller zurate zieht, wird man ein natürliches und gesundheitsförderndes Produkt erhalten. Das Flair von illegalem Straßen-Marihuana schwebt leise mit. Mit CBD Blüten kann man sich selbst Produkte aus CBD herstellen. Wenn CBD Öle und generell jegliche Produkte auf Basis von CBD hergestellt werden, gewinnt man den Wirkstoff aus den Blüten der Hanfpflanze. Wenn man also selbst Produkte herstellen will und sich tiefer in der Thematik des Cannabidiols engagieren will, empfehlen sich Blüten. Zu beachten ist, dass CBD Blüten vergleichsweise selten sind, da man nur schwer kontrollieren kann, ob tatsächlich weniger als 0,2 % CBD enthalten sind.

Wer sollte zu CBD Blüten greifen?

Wer von Grund auf gegen Dünger, Pestizide, Fungizide und dergleichen ist, kann getrost zu Blüten aus CBD greifen. Im Einzelfall sollte man sich darüber informieren, welche Stoffe zum Anbau der Pflanzen verwendet wurden. Auch empfehlen sich Blüten, wenn man experimentieren will und neue Horizonte erkunden möchte. Das Einsatzgebiet der Blüten ist vielfältig, wobei man darauf achten sollte, dass niemand die CBD Blüten mit illegalem Marihuana verwechselt. Negativ fällt auf, dass CBD-Blüten nicht allzu einfach zu beschaffen sind. Des Weiteren hat man keine zuverlässige Garantie, dass tatsächlich weniger als 0,2 % CBD enthalten sind. Ebenso sollte man vom Konsum in Form von Rauchen absehen, da dies die Gesundheit schädigt. 

Der Emporkömmling: CBD-Kristalle

CBD Kristalle sind erst vor Kurzem erschienen, ihre Popularität wächst jedoch unaufhaltbar. CBD Kristalle sind die reinste Darreichungsform von CBD, wenn der Wirkstoff Cannabidiol isoliert und ungelöst vorliegt, bildet er diese Kristalle aus. Vergleichsweise häufig werden Kristalle gedabbt. Hierbei handelt es sich um eine besondere Konsumform, bei denen die Kristalle eingeschmolzen werden. Anschließend kann der Konsument die Dampfwolke einatmen und damit viel CBD inhalieren. Der Prozess hierfür ist aufwendig und benötigt viele Werkzeuge. Wer auf das Dabben verzichten will, kann CBD Kristalle in einer E-Shisha verdampfen. Dabei sollte man möglichst kleine Kristalle in einem entsprechenden E-Liquid lösen, durch Umrühren oder intensives Schütteln löst sich der Wirkstoff. Wie CBD Öle auch kann man die Kristalle sublingual konsumieren, indem man sie in den Mundbereich unterhalb der Zunge legt und dort für eine Minute einwirken lässt. Die CBD-Kristalle werden sich auflösen und anschließend in den Blutkreislauf gelangen, maßgebend über die sogenannte Arteria lingualis. 

Diese Menschen sollten zu CBD-Kristallen greifen

Zum einen liegt bei CBD Kristallen die höchstmögliche Reinheit vor, kompakteres CBD findet man nicht mehr. Ansonsten lassen sich die Kristalle auf zahlreiche Arten und Weisen konsumieren, CBD Öle entstehen häufig aus CBD Kristallen, die in entsprechenden Trägerölen gelöst werden. Vorteilhaft an den vielen Konsumformen ist, dass man beispielsweise selbst bestimmen kann, wie viel CBD tatsächlich aufgenommen werden soll und wann diese Aufnahme geschehen soll. Das Inhalieren von CBD wirkt schneller, dafür wird nicht so viel CBD aufgenommen wie beim oralen Konsum. Wer auf CBD Kristalle zurückgreift, kann an den meisten Stellschrauben drehen und damit die optimale Therapie finden. Des Weiteren bieten CBD Kristalle in der Regel das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Daher empfehlen sich CBD Kristalle für Patienten von chronischen Krankheiten, da die Kosten der Therapie größtmöglich gesenkt werden können.

Je nach Einnahmemethode werden neue Werkzeuge benötigt, man kann also nicht ohne Weiteres jede Konsumform direkt durchführen, gegebenenfalls sind auch entsprechende Investitionen damit verbunden. Wer CBD Kristalle raucht, nimmt weitere Schadstoffe zu sich und schädigt seinem Körper. Ein weiteres Problem ist, dass eine exakte Dosierung wie beispielsweise bei Kapseln nicht möglich ist. Auch muss man sich als Konsument von CBD Kristallen intensiver mit dem Thema auseinandersetzen, um die unterschiedlichen Konsumformen verstehen zu können und das beste Ergebnis zu erzielen.

CBD Cremes zur äußerlichen Anwendung

CBD Cremes verwendet man zur äußerlichen Anwendung, häufig zur Therapie von entzündlichen Hauterkrankungen. Hier wird CBD lediglich in einem entsprechenden Kosmetikprodukt gelöst. Häufig unterstützen weitere Inhaltsstoffe dieses Produktes die Wirkung des Cannabidiols. Zu empfehlen sind CBD Cremes bei jeglichen äußerlichen Beschwerden, insbesondere wenn Entzündungen vorliegen. Der Wirkstoff CBD wirkt stark entzündungshemmend. Beachten sollte man als Konsument, dass auch bestimmte Mengen von CBD enthalten sind. Manche Hersteller begehen den Fehler, ihr Produkt lediglich mit dem Titel „CBD Creme” auszuweisen, sie fügen jedoch ihrem Produkt nicht ausreichend CBD hinzu, sodass es tatsächlich wirken könnte. Ansonsten sollte man immer zu CBD Cremes greifen, wenn gegen ein bestehendes Problem keine Alternative helfen konnte. CBD ist nebenwirkungsfrei und kann daher problemlos eingesetzt werden. 

Über die Exoten

Vermutlich ist kaum eine andere Branche so kreativ und innovationsfreudig wie die CBD-Branche. Unter anderem gibt es als Darreichungsformen noch Zäpfchen, bestimmte CBD Produkte mit zugesetzten Mikronährstoffen, Badesalze und Badekugeln, zahlreiche Lebensmittel, wasserlösliches CBD und so weiter. Jedes Einzelne dieser Produkte zu beschreiben, würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Die meisten Produkte bringen jedenfalls ganz eigene Vorteile mit sich. Wer mit der Einnahme von CBD beginnt, dem reichen meist die gelisteten Darreichungsformen aus. In Zukunft immer mehr neue Erkenntnisse über neue Darreichungsformen geben, sodass man die Entscheidung erneut treffen kann, welche Produkte man konsumieren möchte.