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CBD bei Angst vor Lampenfieber und Prüfungssituationen

Sind Sie eine Rampensau? Nein? Beinahe jeder kennt eine Person, die immer und überall bereit ist, aus sich herauszugehen. Lampenfieber kennen diese Personen meist nicht. Für diejenigen, die diese Eigenschaft nicht besitzen, scheinen diese Menschen ein starkes Selbstbewusstsein zu besitzen. Im Alltag von Berufstätigen und Studenten findet Cannabidiol (CBD) regen Anklang für Vorträge oder Prüfungssituationen.


Hat CBD das Potenzial, bei Lampenfieber zu helfen?

Die Angst davor, sich bloßzustellen, kann ein wahrer Karrierekiller sein. Das Paradebeispiel dafür wäre ein begnadeter Musiker oder Schauspieler, der seine Kunst nicht vor Menschen darbieten kann, da die Angst ihn blockiert. Aber auch im Berufsleben vieler anderer finden sich immer wieder Momente, in denen man vor Menschen sprechen soll, und im schlimmsten Fall in irgendeiner Form dafür bewertet wird.

Angstreaktion Lampenfieber

Das Lampenfieber ist eine Angstreaktion, die tief in uns steckt. Von Natur aus schaltet sie sich dann ein, wenn wir in Lebensgefahr sind, wenn etwa ein wildes Tier Leib und Leben bedroht. Dann macht die Angst uns hellwach und aufmerksam für alles um uns herum. Die Situation einer quasi Bühnenpräsenz ringt uns auch eine Art existenzieller Angstreaktion ab, vor allem, wenn ein Versagen schlimme Konsequenzen hätte.

Da ein Prüfer, Lehrer oder ein Publikum den Vortragenden aber nur in den seltensten Fällen lynchen, ist das Lampenfieber eigentlich in der Situation fehl am Platz und kann so manchen Erfolg verhindern. Hier sollten wir nicht aufmerksam für alles um uns herum sein, sondern fokussiert sein, was wir dem Zuschauer oder Zuhörer vermitteln wollen. CBD besitzt mehrere Eigenschaften, die einem dabei helfen, das Lampenfieber zu senken.

Anxiolytische Wirkung von CBD ist vergleichbar mit Beruhigungsmitteln

Die angstlösende Wirkung von Cannabidiol beschäftigt die Forschung bereits einige Jahre. Die gedanklichen Ansätze, dass CBD der psychoaktiven Wirkung von THC entgegenwirkt und dass es Angstzustände lindern kann, waren Gegenstand der gleichen Forschungsrichtung.

Für eine Studie ließ man die Teilnehmer eine vierminütige Rede vorbereiten, die sie später auch halten sollten. Nach Zufallsprinzip bekamen sie eines von vier Präparaten im Vorfeld verabreicht, Cannabidiol, Isapiron (Antidepressivum, angstlösend), Diazepam (Valium) oder ein Placebo.

Nun sollten die Teilnehmer die Rede halten, während sie sich selbst dabei auf einem Monitor sahen. Dabei wurden ihre Angstreaktionen mit Hilfe der Visual Analogue Mood Scale gemessen, die Aufschluss über die Intensität der Angst, der Emotionen, des Interesses aber auch der geistigen Sedierung gibt. Außerdem wurden Herzfrequenz und Blutdruck der Probanden erfasst.

Interessante Ergebnisse

Die Messungen fanden zu fünf verschiedenen Zeitpunkten statt, kurz vor Beginn der Rede, unmittelbar bevor die Anweisungen für die Rede gegeben wurden, direkt vor dem Anfang der Rede, einmal mitten im Verlauf der Rede und kurz danach. Die Teilnehmer, die CBD, Diazepam oder Isapiron verabreicht bekamen, zeigten sowohl reduzierte Angstreaktionen als auch einen niedrigeren Blutdruck.

Bei der Gruppe, die Diazepam erhielt, traten aber Gefühle der körperlichen Sedierung auf, bei den anderen Präparaten blieben solche Nebenwirkungen aus. Isapiron ist ein Medikament, das bisher nur in der Forschung eingesetzt wird und nicht auf dem Markt für Verbraucher erhältlich ist. Über die Nebenwirkungen ist daher nicht viel bekannt. Cannabidiol ist in den meisten Fällen sehr gut verträglich und die Einnahme kann man sehr leicht in die Alltagsgewohnheiten integrieren.

Wie CBD bei Angst vor Vorträgen und Prüfungen hilft

Ein häufiges Problem bei Situationen, die Lampenfieber hervorrufen ist, dass es nicht erst kurz vor dem Auftritt spürbar ist. Abhängig von der Verfassung des Menschen und der Bedeutung des Ereignisses für diesen kann es sein, dass die Lebensqualität von Tagen und Wochen zu einer Beeinträchtigung führt. Cannabidiol unterstützt hier schon im Vorfeld den guten Schlaf durch entspannende Wirkung auf Körper und Geist und die neuroprotektiven Effekte helfen, die sprichwörtlichen Nerven zu bewahren.

Es bietet sich also an, schon einige Wochen vor dem strapazierenden Ereignis mit kleinen Tagesdosen CBD den guten Schlaf zu fördern, denn das wirkt sich positiv auf die ganze mentale Konstitution aus. Etwa eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Vortragstermin dann nochmal einige Tropfen unter die Zunge und dann sein Bestes geben.