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Das Wichtigste über Cannabidiol (CBD)

Das Wichtigste über Cannabidiol (CBD)

Cannabis dürfte den meisten Menschen bekannt sein – besonders der Wirkstoff THC, der die Menschen high macht. THC gehört zu den über 70 bekannten Cannabinoiden der Cannabis-Pflanze und ist mit etwa zwölf bis 25 Prozent (je nach Art) am stärksten vertreten. Cannabidiol holt langsam auf, was Bekanntheit anbelangt. Es ist das am zweitmeisten vorkommende Phytocannabinoid.

Die durchschnittlichen Mengen pro Pflanze variieren zwischen 0,6 und vier (manchmal sogar sechs) Prozent. Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht psychoaktiv. Es macht nicht den Kopf high, sondern den Körper, indem es eine beruhigende und ausgleichende Wirkung auf die verschiedenen Zellen hat. Daher ist CBD legal erhältlich und gilt als relativ sicheres Mittel zur Selbstmedikation.

 

CBD in der Cannabispflanze

CBD ist ein Phytocannabinoid und ausschließlich in Pflanzen der Gattung Hanf zu finden. Hanf (auch genannt Cannabis) ist der Familie der Hanfgewächse zuzuordnen. Zu dieser Pflanzenfamilie gehört beispielsweise auch der Hopfen. Aber zurück zur Gattung Hanf: Diese lässt sich wiederum unterteilen in zwei Arten, nämlich Cannabis sativa und Cannabis indica. Bekannt ist außerdem Cannabis ruderalis, wobei es sich hier aber nicht um eine eigenständige Art handeln soll. Von jeder der Arten gibt es bisher ungezählte Sorten und Mischformen.

 

Der CBD-Gehalt einer Pflanze ist unabhängig von der Art des Gewächses. Die Vorstufe von CBD ist das CBDA. Dieses bildet die Pflanze in ihrer Wachstumsphase. CBDA ist eine Säure (A steht für „acid“ – englisch für „Säure“). Wird sie erhitzt, wandelt sie sich durch Decarboxylierung in CBD um. Das passiert beispielsweise beim Rauchen. Mit THC verhält es sich übrigens ebenso. Zunächst bildet die Pflanze das Cannabinoid THCA, welches durch Erhitzung zu THC wird.

 

Interessant ist das Verhältnis von THC und CBD: Je THC-reicher eine Cannabispflanze ist, desto geringer ist ihr CBD-Gehalt und anders herum. Die beiden Cannabinoide verhalten sich antiproportional zueinander. Deshalb kommt CBD im THC-armen Nutzhanf gehäuft vor. Auf Grund seines geringen THC-Gehalts ist der Anbau legal. Die höchste Konzentration des CBD befindet sich sowohl in den Blüten als auch im oberen Drittel der Cannabispflanze.

 

Es gibt verschiedene Verfahren, um das Cannabidiol aus der Pflanze zu extrahieren. Zu den qualitativ besten CBD-Extrakten gehören jene, die aus der Co2-Extraktion gewonnen werden. Durch dieses Verfahren bleiben die Phytocannabinoide erhalten. Es gibt nur eine Ausnahme: THC wird bei dieser Methode zerstört. Auch das Einlegen in Öl ist eine beliebte Art, Auszüge zu gewinnen.

 

CBD in der Medizin

Am häufigsten kommt CBD derzeit in der Komplementärmedizin vor. Diese befindet sich außerhalb der Diagnose- und Therapieverfahren der Schulmedizin, will sie aber ergänzen, um positive Effekte auf die Gesundheit zu verstärken. Eine Vielzahl von Studien hat bereits ergeben, dass CBD auf die verschiedensten Erkrankungen – seien sie psychischer oder physischer Natur – wirkt und damit entweder für Heilung, zumindest aber für Linderung sorgt. Auch die Schulmedizin beginnt langsam, sich für CBD-haltige Medikamente zu interessieren. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, werden im Folgenden die Eigenschaften von Cannabidiol aufgelistet:

 

  • antiseptisch
  • antiepileptisch
  • antischizophren
  • schmerzlindernd
  • stresslindernd
  • nervenschützend
  • zellschützend
  • entzündungshemmend
  • appetithemmend (in Wechselwirkung mit anderen Cannabinoiden aber appetitanregend)
  • wohltuend bei Übelkeit und Erbrechen
  • krampflösend
  • angsthemmend
  • antipsychotisch
  • schlaffördernd
  • antidiabetisch
  • hilfreich bei Autoimmunerkrankungen
  • gut gegen Psoriasis
  • wirksam gegen Schlaganfälle und Herzinfarkte
  • wirksam gegen Krebszellen
  • suchthemmend

 

Auf Grund dieser Eigenschaften lässt sich CBD in vielen Bereichen der Gesundheitsförderung einsetzen – um nur einige zu nennen:

Schlafstörungen, Burn-out, Angststörungen, Epilepsie, Schizophrenie, Schmerzen jeglicher Art, Übelkeit und Erbrechen, Entzündungen, Wundheilung, Abhängigkeit von Suchtmitteln, Parkinson, Morbus Crohn, Arthritis, verschiedene Krebsarten, Spastiken, Asthma und so weiter.

 

CBD und das Endocannabinoidsystem

Aktuell weiß die Wissenschaft noch nicht besonders viel über das Endocannabinoidsystem (ECS) [hier den Link zum Artikel „CBD und das Endocannabinoidsystem“ – den ich letzte Woche geschickt habe] und die Wirkweise von CBD. Fest steht jedoch bereits, dass es im menschlichen Körper ein Endocannabinoidsystem gibt. Dieses umfasst den gesamten Körper und überzieht ihn mit einem Netz aus verschiedenen Rezeptoren. Die bisher bekanntesten sind die CB1- und die CB2-Rezeptoren. CB steht für Cannabinoid-bindend, das heißt, dass an diese Rezeptoren Cannabinoide andocken können. Auch andere Interaktionen zwischen Cannabinoiden und den Rezeptoren sind möglich. CBD gilt beispielsweise als die Wirkung von THC hemmendes Phytocannabinoid – dafür bindet CBD nicht an die entsprechenden Rezeptoren, sondern blockiert diese. Wie genau das geschieht, gilt es noch zu erforschen. CB1-Rezeptoren befinden sich vor allem im Nervensystem – sowohl im peripheren als auch im zentralen. CB2-Rezeptoren kommen hauptsächlich in Immunzellen vor. Daneben gibt es noch einige andere bereits entdeckte Cannabinoid-Rezeptoren. Solche Rezeptoren können mit endogenen (vom Körper selber produzierte) Cannabinoiden und mit exogenen (also pflanzlichen) Cannabinoiden interagieren. Das ist der Fall, weil Phytocannabinoide den Endocannabinoiden sehr ähnlich sind.

 

Das ECS sorgt dafür, dass der Körper in Balance bleibt. Durch negative Einflüsse wie etwa Stress oder Krankheit, gerät dieses Gleichgewicht aus den Fugen und kann teufelskreisähnlich zu weiteren Krankheiten führen. Vermutlich kann der Organismus selber nicht mehr genügend Endocannabinoide produzieren, die an den dafür vorgesehenen Rezeptoren andocken. Die Gabe von Phytocannabinoiden kann in dem Fall zum Ausgleich führen. Sie übernehmen die Rolle der fehlenden Endocannabinoide. Durch die Interaktionen an den Rezeptoren lösen CBD & Co. verschiedene Prozesse im Körper aus, welche die unterschiedlichsten Folgen in der Krankheitsvorbeugung und -bekämpfung haben. CBD scheint ein sehr potentes Phytocannabinoid zu sein, da es gegen eine Vielzahl von Leiden – wie oben aufgelistet – wirkt.

 

Die verschiedenen Einsatzformen von CBD

Hierzulande gibt es CBD-Öle. Ihr Verkauf und Erwerb ist legal, da der Anteil des psychoaktiven THCs weniger als 0,2 Prozent beträgt. Obwohl das Öl erwiesenermaßen einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat, gilt es nicht als Medikament und darf auch nicht als solches beworben werden. CBD gibt es zudem als Kapseln, Tabletten oder Tinkturen. Für diejenigen, die den Geschmack des CBD-Öls nicht ertragen, sind die anderen Produkte vielleicht eine Alternative. Das Öl schmeckt wie ein extrem konzentrierter, aber bitterer Joint in zähflüssiger Form. Für die meisten Menschen dürfte der Geschmack eher gewöhnungsbedürftig sein.

 

Außerdem gibt es verschreibungspflichtige Medikamente, die Cannabidiol enthalten. Solche Medikamente können nur in einer Apotheke erworben werden. Wer CBD-haltige Medikamente auf Rezept haben möchte, sollte im Vorfeld mit seiner Krankenkasse die Kostenerstattung klären und sich auch mit dem Arzt beraten.

 

Egal ob Rezept oder Eigentherapie – generell ist es sinnvoll, vor der CBD-Einnahme immer einen mit dem Thema vertrauten Arzt zu konsultieren. Auch wenn die Nebenwirkungen von CBD verschwindend gering sind, ist es doch eine auf den Körper wirksame Substanz, die unterschiedliche Reaktionen hervorruft.

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