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Cannabidiol bei Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)

Im Leben mancher Menschen tragen sich Dinge zu, die man sich kaum vorstellen kann, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Das können positive Momente sein, aber leider eben auch negative Erfahrungen.


Ein stark negatives Erlebnis, das psychische Folgen nach sich zieht, bezeichnet man als Trauma. Dazu gehören zum Beispiel Erfahrungen mit Krieg, Gewalt oder sexuellen Übergriffen. Die Symptome, die als Folgen auftreten, werden unter dem Begriff Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) zusammengefasst. Durch extreme psychische Belastung entstehen Schäden und Erkrankungen der Nerven. CBD kann solche schrecklichen Ereignisse weder verhindern noch rückgängig machen. Dennoch hilft es einigen Menschen, mit den Folgen ihrer traumatischen Erlebnisse umzugehen.

Angst- und Stress-Symptome mit CBD lindern

Bei PTBS spielen Angstzustände und extreme Stress-Symptome eine große Rolle. Diese werden durch Situationen erzeugt, die im Gehirn des Betroffenen mit seinen traumatischen Erfahrungen zusammenhängen. Oft treten diese auf, auch wenn die Situation nicht unmittelbar mit dem Trauma-Erlebnis vergleichbar ist. Das bedeutet, man empfindet zum Beispiel Angst auch ohne akute Bedrohung. Viele Menschen tragen die Symptome ihr Leben lang mit sich herum. Nur wenige machen etwas dagegen. Doch seit geraumer Zeit beschäftigen sich Wissenschaftler mit den Möglichkeiten, die Cannabidiol (CBD) bei der Behandlung von PTBS bietet. In den USA setzt man sich hauptsächlich mit der Patientengruppe der Soldaten auseinander, die aus Kriegssituationen heimkehren. 

Die Neuroprotektion von CBD gegen PTBS

Die beruhigende Wirkung von Cannabidiol hängt mit seinen neuroprotektiven Eigenschaften zusammen, die das Cannabinoid besitzt. Das Endocannabinoidsystem (ECS) kann die Abläufe in den Nervenbahnen beeinflussen. Es schützt die Nerven und reguliert ihre Funktion. Durch das Entlasten der Nerven werden die Angst- und Stress-Symptome reduziert. Ein weiterer sehr wichtiger Faktor bei der Behandlung von PTBS ist die Schlafqualität. Schlafstörungen oder Schlaflosigkeit sind sehr häufige Symptome von PTBS-Patienten. Ein CBD-Öl kann durch seinen entspannenden Effekt und die Nervenberuhigung den Schlaf fördern. Dies wirkt sich positiv auf die gesamte Symptomatik der PTBS aus.

Mit zunehmender Erholung treten Panikattacken und Angstzustände seltener auf. Allgemein kreisen die Gedanken weniger um die Ängste und man kann sich besser auf Aufgaben und Aktivitäten konzentrieren. CBD weist Eigenschaften auf, die denen von Anandamid ähnlich sind. Dieses verhilft dazu, uns glücklich zu fühlen. Bei PTBS-Patienten herrscht oft ein Mangel an Anandamid, den sie mit CBD ausgleichen können. Dies hilft vor allem gegen Depressionen, die mit den psychischen Störungen verbunden sind.

CBD als Ergänzung zur Traumabewältigung

CBD wird mittlerweile von Tausenden ehemaligen Soldaten in den Vereinigten Staaten eingesetzt, um mit den Erlebnissen des Krieges und den Folgen umzugehen. Seit langem bekommen Veteranen Cannabis gegen ihre Symptome verordnet, doch einige davon prägten durch das THC Psychosen aus oder bekamen Paranoia. Bei CBD ist dies nicht der Fall. Nebenwirkungen treten seltener auf, und wenn, dann sind sie harmloser. Durch die Einnahme von CBD werden die Symptome der Posttraumatischen Belastungsstörung auf mehreren Wegen reduziert und die Lebensqualität signifikant erhöht. Allein ist Cannabidiol sicher nicht die Lösung. Die Betroffenen müssen auch ihre Erlebnisse verarbeiten, in Psychotherapien oder anderen Behandlungskonzepten. CBD kann dafür allerdings gute Voraussetzungen schaffen und den Weg begleiten.