Teilen

Polyneuropathie mit CBD behandeln

Sobald eine Krankheit die Nerven betrifft, hört der Spaß auf. Bei der Polyneuropathie werden die peripheren Nerven geschädigt. Das sind diejenigen, die nicht zum Zentralen Nervensystem gehören, also zum Rückenmark sowie zum Gehirn. Die Therapie dieser Krankheit kann kompliziert sein, muss sie aber nicht. Inwiefern CBD hier helfen und wirken kann, soll im Folgenden beleuchtet werden.


Wie entsteht Polyneuropathie?

Die Polyneuropathie folgt aus Schädigungen der Nervenzellen. Fast immer entstehen diese durch Diabetes oder durch Alkoholmissbrauch. Dabei werden die Nerven derart beschädigt, dass sie nicht mehr die richtigen Signale aussenden. Die willkürlich an das Gehirn gesendeten Signale können sich in unterschiedlichen Formen äußern. Man unterscheidet zwischen drei Formen dieser Krankheit, deren Symptome auch anders ausfallen.

Bei dieser Krankheit gilt es, Augen und Ohren offen zu halten. Die Nervenschäden entstehen schleichend, im Normalfall merkt man den Fortschritt der Krankheit kaum. Wenn eines der nachfolgend beschriebenen Symptome bei Ihnen eintreten sollte, sollten Sie umgehend einen Arzt konfrontieren. An dieser Stelle gilt, dass sicher nunmal sicher ist und ein Gespräch mit dem Arzt ist besser als eine fortgeschrittene Polyneuropathie.

Sensible Nerven

Unter sensiblen Nerven versteht man solche, die von der Haut Signale ins Gehirn übertragen. Folglich leiten sie die Informationen zu Berührungen, Druck, Temperatur, Schmerz und Vibration. Im Normalfall werden zuerst die Zehen betroffen, anschließend kann sich diese Krankheit auch auf die Arme sowie die Beine ausbreiten.

Die Symptome äußern sich in Form von Missempfindungen, Kribbeln oder auch durch stechende sowie brennende Schmerzen. Ebenso können Taubheitsgefühle auftreten. Eine Folge dessen ist, dass Koordinationsprobleme beim Gehen entstehen, da man den Grund nicht richtig ertasten kann.

Eine weitere Konsequenz dieser Krankheit ist, dass das Temperaturempfinden gestört werden kann. Dadurch steigt die Gefahr zur Selbstverletzung, da beispielsweise die Temperatur einer Dusche nicht richtig eingeschätzt wird und dementsprechende Folgen mit sich bringt.

Befall der motorischen Nerven befällt

Innerhalb der Muskeln sind die Nerven dafür verantwortlich, dass sich diese ent- oder anspannen. Wenn die Polyneuropathie diese Nerven befällt, so funktioniert die Kommunikation zwischen Gehirn und Muskel nicht mehr ordentlich. Als Folge dessen verliert der Muskel des Patienten an Kraft, da dieser nicht mehr mit Bewegungsreizen versorgt wird. In besonders schweren Fällen entsteht deswegen sogar Muskelschwund. Muskellähmungen sowie Krämpfe sind bisher auch beobachtet worden. Selbstverständlich wird damit einhergehend auch die Möglichkeit zur sportlichen Betätigung eingeschränkt, wenn nicht gar komplett verhindert.

Die autonomen Nerven

Hinter den autonomen Nerven versteckt sich das vegetative Nervensystem. Diese füttern unter anderem das Herz, die Lunge, den Magen, den Darm und auch die Geschlechtsorgane mit Input. Das vegetative Nervensystem sitzt in den ältesten Teilen unserer Gehirne, deswegen entziehen sie sich der persönlichen Beeinflussung. Es gibt jedoch (zumeist religiöse) Praktiken, welche die bewusste Kontrolle über diese Bereiche erlangen, beispielsweise durch Meditation.

Diese Ausführung der Polyneuropathie ist am häufigsten lebensbedrohlich. Hierbei kommt es ganz darauf an, welches Organ von der Krankheit befallen wird. Werden Nerven im Darm oder in der Blase beschädigt, so kann es zu Durchfall oder zur plötzlichen Blasenentleerung kommen. Diese Symptome beeinträchtigen die Lebensqualität des Patienten stark. Lebensbedrohlich wird die Situation, wenn das Herz oder die Lunge befallen wird. Im Falle der Lunge kann ein Atemstillstand eintreten, beim Herz entsprechende Rhythmusstörungen.

Die gängige Behandlung

Die Therapie dieser Krankheit lässt sich in zwei Kategorien aufteilen. Zum einen werden die Ursachen bekämpft. Im Normalfall muss ein Diabetiker seinen Blutzucker straff überwachen. Wenn Alkoholmissbrauch zugrunde liegt, sollte ein harter Entzug durchlebt werden. Neben dieser Behandlung erfolgt die symptomatische Therapie, bei welcher die Schmerzen behandelt werden.

An oberster Stelle steht die Verschreibung von Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure oder Paracetamol. Die Dosierung wird bei jedem Patienten individuell ermessen. Wenn die Krankheit bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ist und die Schmerzen entsprechend quälend ausfallen, können auch Opioide verschrieben werden.

Wenn die angegriffenen Nerven selbst Schmerzen verursachen, können auch krampflösende Mittel verabreicht werden. Diese tragen dafür Sorge, dass die Erregbarrkeit der Nerven abnimmt, sie also im Endeffekt nicht so stark feuern. Ein ähnliches Ergebnis wird auch durch Antidepressiva erzielt. Diese wirken im Rückenmark und hemmen die Weiterleitung von Schmerzsignalen. Die Schmerzen werden dadurch keineswegs aufgehoben, dem Patienten erscheinen sie lediglich erträglicher.

Was CBD erreichen kann

Eine wichtige Eigenschaft des CBDs ist, dass die Nerven dadurch gestärkt werden können. Dahinter verbirgt sich eine sogenannte neuroprotektive Wirkung. Bei der Polyneuropathie werden bestimmte Teile der Nervenzellen beschädigt. Derart detailreich soll dieses Phänomen hier nicht beschrieben werden, der Hinweis soll ausreichen, dass diese Beschädigungen nachgewiesenermaßen durch CBD repariert werden können. Diese Substanz unterstützt auch die Selbstheilungskräfte des Körpers im Kampf gegen die Neuropathie. Dementsprechend kann auch die Bewegungskoordination steigen, falls motorische Nerven angegriffen wurden. 

Weiterhin ist CBD ein krampflösendes Mittel. Wenn also Muskelkrämpfe auftreten sollten, ließen sich diese durch Cannabidiol effizient behandeln. Ebenso ist dieser Bestandteil der Hanfpflanze ein sogenanntes Analgetikum, also ein Schmerzmittel.

Hierzu soll gesagt sein, dass die medikamentöse Schmerzbehandlung im Falle dieser Krankheit häufig nicht anschlägt. Gegebenenfalls bringen sogar Opiate nichts. Patienten, die diese ernüchternde Erfahrung durchleben mussten, berichten davon, dass Cannabis Wunder gewirkt hat. Die Polyneuropathie kann mit THC-haltigen Präparaten therapiert werden. So hat selbst die Universität Bonn bestätigt, dass die Therapie mit THC unerwartete Erfolge verzeichnen konnte.

Die Therapie durch CBD

Bei der Polyneuropathie sollten CBD-haltige Präparate eingenommen werden, beispielsweise in Form von Ölen oder Nahrungsmitteln. Bereits nach einem Zeitraum von gut einer Woche können die ersten Erfolge wahrgenommen werden. Hier gilt, dass man diese Behandlung mit seinem Arzt besprechen sollte, sodass das Cannabidiol nicht mit anderen Wirkstoffen wechselwirkt. Prinzipiell jedoch ist CBD nebenwirkungsfrei, bei hohen Überdosierungen können lediglich Durchfall sowie kurzzeitig veränderte Leberwerte auftreten. In diesem Falle muss man einfach die Einnahme ein wenig reduzieren. Prinzipiell ist man mit dem Befolgen der Packungsanweisungen gut beraten, kleinere Abweichungen nach oben und unten sind normalerweise verkraftbar.

Es soll auch nahegelegt sein, diese Produkte von der Krankenkasse bezahlt zu bekommen. Hierfür sollte man aufführen, dass eine Therapie mit CBD billiger als eine der Alternativen ist, dann stimmt die Krankenkasse einem Rezept normalerweise zu. Im Übrigen kann man sich auch THC von seinem Arzt verschreiben lassen, hiermit ist jedoch eine Menge an Papierkram verbunden.

Ein Fazit zu CBD und Polyneuropathie

Alles in allem lässt sich sagen, dass man die Polyneuropathie mit CBD bekämpfen kann. Im besten Falle kriegt man dieses noch von der Krankenkasse bezahlt. Da die vorgeschlagene Behandlung dieser Krankheit noch nicht eingehend erforscht ist, sollte man selbst Experimente wagen, da diese auch so gut wie kein Risiko mit sich bringen.