Oliven- und Hanfsamenöl als Trägeröle für CBD – Eigenschaften und Wissenswertes
Um von den Eigenschaften der Cannabinoide profitieren zu können, müssen diese vom Körper aufgenommen werden. Eine weit verbreitete Anwendungsform von Cannabidiol ist die orale Einnahme. Damit diese effektiv funktioniert, benötigt CBD ein geeignetes Trägeröl. Die zwei beliebtesten Optionen sind Hanfsamenöl – das nicht mit CBD-Öl verwechselt werden darf – und Olivenöl. Bei der Qualität von CBD-Öl spielen Bioverfügbarkeit und persönliche Präferenz eine entscheidende Rolle.
CBD-Trägeröle im Überblick
Der weltweite Markt für CBD-Produkte wächst kontinuierlich. Bei einer so großen Auswahl an Produkten ist es wichtig, hochwertige Öle von minderwertigen unterscheiden zu können. Ein seriöses CBD-Öl sollte den gesetzlich vorgeschriebenen maximalen THC-Gehalt von in der Regel 0,2 % nicht überschreiten. Zusätzlich empfiehlt es sich, auf Prüfzertifikate unabhängiger Labore zu achten.
Die enthaltenen Fette im Trägeröl unterstützen den Körper bei der Aufnahme von Cannabidiol. Insbesondere ungesättigte Fettsäuren bringen dabei weitere wertvolle Eigenschaften mit sich, die das Trägeröl selbst zu einem hochwertigen Lebensmittel machen.
Bioverfügbarkeit – Was steckt dahinter?
Bioverfügbarkeit ist ein Begriff aus der Pharmakologie. Er beschreibt den prozentualen Anteil eines Wirkstoffs, der dem Körper unverändert zur Verfügung steht. Die Bioverfügbarkeit gibt also an, wie schnell und in welchem Umfang ein Stoff nach der Einnahme aufgenommen werden kann. Aufgrund ihrer Fähigkeit, die Bioverfügbarkeit von CBD zu unterstützen, werden Hanfsamenöl und Olivenöl besonders häufig als Trägeröle eingesetzt.
Die Bioverfügbarkeit von CBD hängt maßgeblich von der Konsumform ab:
- Orale Einnahme (z. B. CBD-Öl unter die Zunge): Bioverfügbarkeit von ca. 20–30 %
- Inhalation/Verdampfen: Bioverfügbarkeit von ca. 40–60 %
Das bedeutet, dass bei der Inhalation der gleichen Menge CBD im Vergleich zur oralen Einnahme tendenziell stärkere Effekte wahrgenommen werden. Viele Nutzer schätzen dennoch die orale Einnahme per Öl, da sie einfach in den Alltag zu integrieren ist.
Hanfsamenöl als Trägeröl für CBD
Hanfsamenöl enthält keine Cannabinoide. Es wird durch Kaltpressung aus Hanfsamen gewonnen und zeichnet sich durch einen hohen Anteil an essenziellen Fettsäuren in einem ausgewogenen Verhältnis aus, das der Körper gut verwerten kann. Insbesondere Linolsäure und Linolensäure – zwei einfach bzw. mehrfach ungesättigte Fettsäuren – machen Hanfsamenöl zu einem ernährungsphysiologisch wertvollen Speiseöl.
Vom Geschmack her ist Hanfsamenöl leicht nussig und hat je nach Herstellungsverfahren eine charakteristische grün-bräunliche Farbe. Als Trägeröl für CBD verbindet es die Eigenschaften des Cannabinoids mit den natürlichen Nährstoffen des Hanfsamens – und versorgt so gleichzeitig mit wertvollen Fetten.
- Reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
- Kaltgepresst und naturbelassen
- Enthält keine Cannabinoide (kein THC, kein CBD)
- Beliebt als Speiseöl und als Basis für CBD-Öle
Olivenöl als Trägeröl für CBD
Olivenöl ist ein kaltgepresstes Öl aus den Früchten des Olivenbaums. Dank seines angenehmen Geschmacks und des charakteristischen pflanzlichen Aromas ist es vor allem in der mediterranen Küche – etwa für Salate oder zum Verfeinern von Gerichten – beliebt. Olivenöl wird außerdem in der Kosmetik eingesetzt.
Für die Herstellung von CBD-Öl eignet sich Olivenöl besonders gut, da es ebenfalls essentielle Fettsäuren sowie langkettige Triglyceride enthält. Diese Eigenschaften können dazu beitragen, dass CBD vom Körper besser aufgenommen wird. Viele Nutzer schätzen Olivenöl-basierte CBD-Öle aufgrund des milden, vertrauten Geschmacks.
- Kaltgepresst aus Oliven
- Enthält essentielle Fettsäuren und Triglyceride
- Angenehmer, milder Eigengeschmack
- Weit verbreitet als hochwertiges Trägeröl für CBD
Fazit: Welches Trägeröl ist das Richtige?
Nur mit qualitativ hochwertigen Produkten lässt sich das volle Potenzial von CBD-Öl ausschöpfen. Das betrifft nicht nur die Extraktionsmethode und die Qualität der verwendeten Nutzhanfpflanzen, sondern mindestens genauso das eingesetzte Trägeröl. Am beliebtesten sind Hanfsamen- und Olivenöl – beide zeichnen sich durch ihren hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus und machen CBD-Öl zu einem hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel.
Für welches Öl du dich letztendlich entscheidest, ist vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks und der individuellen Präferenz. Achte beim Kauf auf transparente Labortests, geprüfte Extraktionsverfahren und zertifizierte Bio-Qualität – das sind verlässliche Hinweise auf ein hochwertiges Produkt.
Viele Nutzer berichten von positiven Erfahrungen mit der regelmäßigen Anwendung von CBD-Öl. In der Wissenschaft wird weiterhin aktiv untersucht, welche Rolle Cannabinoide im Körper spielen können. Sprich bei gesundheitlichen Fragen immer mit deinem Arzt, bevor du CBD-Produkte einnimmst.
Disclaimer: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen immer mit deinem Arzt.






