Öle & Extrakte

CBD Öle

Man nehme ein Vollspektrum Extrakt aus den Blüten der weiblichen Hanfpflanze und vermenge es in Hanföl - und schon hat man hochwertiges CBD Öl. Eine Bandbreite an Krankheiten und Leiden lassen sich durch CBD therapieren und am einfachsten in Form von Öl. Unter die Zunge tropft man sich die Präparate, wobei die Qualität maßgebend vom Strain, dem Hersteller und der Dosierung abhängt. Die Mindestanforderungen sind, dass es ein Vollspektrum Öl ist, es in Hanföl vermengt wurde und dass weniger als 0,2 % THC vorliegen. Damit ist das Fundamentale abgedeckt. Kaltgepresstes Hanfsamenöl als Trägeröl sowie die CO2-Extraktion zur Gewinnung des CBDs zeichnen das Öl nur weiter aus.

CBD Öle verschiedener Marken in der Übersicht

CBD Extrakte

Aufpassen mit der Dosis! CBD Öle werden aus CBD Extrakten hergestellt, welche lediglich in einem Trägeröl gelöst werden. Der CBD-Anteil der Extrakte ist höher als bei den meisten Ölen. Sie lassen sich dafür als Paste umso einfacher dosieren, um auf individuelle Wünsche angepasst zu sein. Auf jeden Fall sollte ein Vollspektrum vorliegen, sodass die zahlreichen Inhaltsstoffe ihre Wirkungen entfalten können. Qualitativ gilt es hier, besonders auf die Strain zu achten. Auch sollte das Extrakt durch die CO2-Extraktion gewonnen worden sein.

CBD Extrakte verschiedener Marken in der Übersicht

Wasserlösliches CBD

Unter gewissen Voraussetzungen lässt sich CBD in Wasser lösen, die Prozesse hierfür sind jedoch aufwendig und teuer. Dafür besticht wasserlösliches CBD durch eine hohe Bioverfügbarkeit - viel mehr CBD wirkt aktiv im Körper als bei Ölen. Qualitativ am besten sind Nanoemulsionen, am besten noch als Vollspektrum. Die Konzentration kann aufgrund der erhöhten Bioverfügbarkeit gerne geringer ausfallen. Selbst der Geschmack ist viel angenehmer - Öle schmecken bitterer. Konsumiert werden Öle und wasserlösliche CBD Präparate jedenfalls gleich.

Wasserlösliches CBD verschiedener Marken in der Übersicht

CBD Öle mit Kräuterauszügen

CBD Öle lassen sich mit weiteren Wirkstoffen versetzen. Über den sogenannten Entourage-Effekt verstärken sich einige Wirkstoffe gegenseitig und wechselwirken miteinander. Die jeweiligen Kräuterauszüge sollte man auf den gewünschten Effekt anpassen, ansonsten gelten die gleichen Qualitätsmerkmale wie bei normalem CBD Öl. Einige Wirkstoffe wie Chili können z.B. die Thermogenese anregen - und dadurch die Fettverbrennung fördern. Informieren sollte man sich bei einem gegebenen Präparat jedoch, ob die eingefügten Kräuterauszüge die gewollte Wirkung hervorrufen können.

CBD mit Kräuterauszügen verschiedener Marken in der Übersicht

CBG Öle

CBG ist die Abkürzung für Cannabigerol. Aus diesem Cannabinoid entstehen im Leben der Hanfpflanze die Cannabinoide THC, CBD und CBC. Wie CBD auch, ist dieses Cannabinoid nicht psychoaktiv und dementsprechend in Deutschland legal. Bisher wurde CBG kaum erforscht, es besteht jedoch die Vermutung auf entzündungshemmende, antibakterielle und schmerzlindernde Eigenschaften. Ein CBG Öl sollte auf jeden Fall Vollspektrum sein und bestenfalls in einem (kaltgepressten) Hanföl gelöst sein. Cannabis indica enthält am meisten CBG, weshalb Präparate aus dieser Pflanze qualitativ am hochwertigsten sind.

CBG Öle verschiedener Marken in der Übersicht

Kann ich aus einem Extrakt mein eigenes CBD Öl herstellen?

Ja, das funktioniert. Hierfür sollte man eine entsprechend hochdosierte Paste kaufen. Anschließend benötigt man ausreichend Trägeröl, um die Paste darin zu lösen. Man kann sich sein eigenes Öl auch von Grund auf erzeugen, indem man direkt die Blüten der Hanfpflanze behandelt. Ansonsten kann man auch bspw. durch Kristalle ein eigenes Präparat produzieren.

Findet sich CBG nur in CBG Ölen?

Nein, in Vollspektrum CBD Ölen findet sich auch CBG. Wer dieses jedoch vermehrt konsumieren will, sollte sich ein entsprechendes CBG Öl zulegen.

Muss ich die Dosis als Cannabiskonsument anpassen?

Grundsätzlich empfiehlt es sich für regelmäßige Cannabiskonsumenten, höhere Dosen einzunehmen. Der menschliche Körper entwickelt bei regelmäßiger Einnahme von Cannabinoiden eine natürliche Toleranz. Diese kann man zum einen durch eine Toleranzpause abbauen. Ansonsten muss man sukzessive die Dosis erhöhen.

Kann CBD gefährlich sein?

CBD ist an und für sich nebenwirkungsfrei, bei der Einnahme bspw. kann es jedoch vorkommen, dass Konsumenten übel wird. Das ist in der Regel auf den Geschmack des öligen Präparates zurückzuführen. Für den Körper am schonendsten sind Präparate auf Wasserbasis. Diese sollte man also bevorzugen, wenn der Magen hin und wieder rebelliert.

Wie funktioniert dieser Entourage-Effekt?

Cannabinoide und andere Wirkstoffe wechselwirken miteinander. Das illegale THC bspw. wird durch CBD abgeschwächt, gutes Marihuana zeichnet sich also durch ein bestimmtes Verhältnis von THC zu CBD aus. Andere Wirkstoffe der Hanfpflanze wie Flavonoide und Terpene wechselwirken ebenfalls mit den Cannabinoiden - Darum sollte man immer Vollspektrum Öle einnehmen. Auch andere Kräuterextrakte wie bspw. das Weihrauchextrakt übt in Verbindung mit CBD einen anderen Effekt aus.